La Catedral – gothische Kathedrale in Barcelona

Die Kathedrale von Barcelona „La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia“ ist ein unbedingtes Muss für jeden Barcelona-Touristen. Sie überthront mit Ihren Türmen die Altstadt und befindet sich am Place de la Seu, unmittelbar in deren Zentrum. Beeindruckend ist die lange Geschichte, auf die diese prachtvolle, im gotischen Stil erbaute Kirche zurückblicken kann. Schon in vorchristlicher Zeit befand sich an dieser Stelle ein römischer Tempel, dem nach der Christianisierung eine katholische Basilika folgte, welche jedoch im 10. Jahrhundert von den Mauren zerstört wurde. Der Baubeginn des heutigen Gotteshauses erfolgte im Mai 1298 und zog sich bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts hin. Die wunderbare, eindrucksvolle Fassade der Kathedrale wurde sogar erst im 20. Jahrhundert erstellt.

Der Innenraum dieser monumentalen Kirche, mit seinen drei Schiffen und dem sich im Mittelschiff befindlichen Chorgestühl, lässt keinen Besucher kalt. 83 m lang und 25 m hoch sind die Ausmaße. In den Seitenschiffen befinden sich kleine, wunderschön gestaltete Kapellen, in denen man Ruhe und Andacht verspürt. Der Kreuzgang, der Garten und der Anblick des gotischen Brunnens, laden zum Innehalten und Entspannen ein, soweit die Gänse es erlauben. Welche Gänse? Nun, die Gänse, welche schon während der Zeit des Mittelalters die Kunstschätze der Kathedrale bewachten, in dem sie mit ihrem Geschnatter jeden Eindringling entlarvten und verscheuchten. Diese Tradition wird bis in heute Zeit beibehalten, doch wird der Domschatz heute selbstverständlich mit allen modernen Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich gesichert.

Wer eine Besichtigung plant, kann dies in der Zeit von Montag bis Samstag von 13.15 – 16.30 Uhr, und Sonntags von 14.00 – 17.15 tun. Der Eintrittspreis einer Tageskarte liegt bei 4,00 Euro pro Person, Gruppenpreis ist ermäßigt. Für die Besichtigung von Chor und Kapitalsaal, werden mitunter zusätzlich 1,00 bis 2,00 Euro erhoben. Weitere Infos zur Kathedrale in Barcelona findet Ihr auch bei Wikipedia.

FC Barcelona: das Stadion und das Museum

Der FC Barcelona, ist eine der Attraktionen Barcelonas, aber nicht nur bei den Einheimischen, ist der FC Barcelona eine Attraktion. Der Verein ist weltweit sehr bekannt und auch sehr beliebt. Den FC Barcelona, kurz Barca genannt, den man hauptsächlich vom Fußball kennt. Die Katalanen sind eines der besten Teams der Welt, und nicht nur das, sie besitzen auch eines der modernsten und größten Stadien der Welt, das Camp Nou.

Das Camp Nou Stadion wurde im September 1957 eröffnet, und besitzt eine Zuschauer Kapazität von circa 100 000 Menschen. Die Plätze sind bei jedem Spiel voll belegt, das zeigt die Leidenschaft für diesen Club. Bei der Stadion Tour bekommen Sie die einmalige Gelegenheit, Spielerbänke, VIP Bereiche, Spieler Umkleidekabinen aus der Nähe zu betrachten zu können und Sie gehen durch den berühmten Tunnel.

Camp Nou – Museum

Das Camp Nou Museum des FC Barcelona wurde 1984 gebaut und eröffnet, und im Jahr 2010 wurde es komplett modernisiert und es wird zu einem Camp Nou Erlebnis. es waren bereits circa 20 000 Besucher hier, die das Museum bewundert haben. Zu sehen gibt es hier Geschichten, Erfolge und Musik, von allen Sportarten die beim Fc Barcelona vertreten sind. Betreten Sie das Museum, und bewundern Sie Bilder, Skulpturen usw. des Vorzeigeclubs dem FC Barcelona.

Die Öffnungszeiten für das FC Barcelona Museum: es ist das ganze Jahr über geöffnet und die Tour durch das Stadion Camp Nou ist bis eine Stunde vor Schließung des Museums möglich.

Der FC Barcelona ist kein normaler Club, sondern er ist ein Club der Spitzenlasse. Er hat die meisten Mitglieder weltweit; das größte Fußballmuseum und das Stadion ist eines der größten und modernsten weltweit.

Kommen und staunen Sie, mit der Metro erreichen Sie das Barca Wunder problemlos. Haltestelle ist Collblanc, nun sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Barca Gelände.

Park Güell

Der Park Güell in Barcelona ist eines der berühmtesten Bauwerke Spaniens.

Dank dem berühmten Architekten und Künstler Antonio Gaudi und seinem Auftraggeber, dem Industriellen Güell entstand an exponierter Stelle hoch über dem Stadtteil Garcia gelegen bereits zu Anfang des 20.Jahrhunderts dieses fantastische Werk, der Parc Güell.

Die Parkanlagen sind für den Besucher leicht erreichbar mit der U-Bahn Nr.3 – nicht nur zahlreiche Touisten finden sich darunter, auch viele Einheimische nutzen den Park – und einem kurzen Spaziergang von etwa 15 Minuten im Anschluss.

Wer allerdings gehbehindert ist , sollte den ansteigenden Weg nicht auf sich nehmen und lieber an der U-Bahn auf ein Taxi warten. Täglich ist der Park zu besichtigen, doch variieren die Öffnungszeiten fast monatlich, so öffnet er in den Monaten November bis Februar von 10- 18 Uhr, im März und Oktober von 10 -19 Uhr und im April und September von 10-20 Uhr. In den Sommermonaten dann sogar bis 21 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos.

Angekommen am Haupteingang mit seinen imposanten Pförtnerhäuschen und der geschwungenen Mauer erkennt man sogleich den berühmte Bauherrn, den mancher Barcelona-Besucher bereits kennengelernt hat durch seine verschiedenen Gebäuden wie das Casa Mila und die Sagrada Familia unten in der Stadt.

Am Eingang befindet sich auch ein kleiner Souvenirladen, doch oft wird er erst auf dem Rückweg beachtet,so überwältigend ist der Blick vom Eingang auf die gigantische Haupttreppe die sich -flankiert vom in der Sonne glänzenden Drachen – nach oben zu der eigentlichen Attraktion zieht.

Denn an überragender Stelle wurde eine farbenprächtige Terrasse gebaut, umrandet von unzähligen Bänken die zum Sitzen und Verweilen einladen. All das mit Ausblick auf die ganze Stadt. Abgelenkt wird der reizvolle Blick auf die Stadt mit Sicherheit durch die für Gaudi typische Umgebung mit geschwungenen Linien aus der Natur vermischt mit den farbenfroh glänzenden Mosaiken.Ein Traum!

Das olympische Dorf in Barcelona

Barcelona ist mit 1,6 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt von Katalonien. Die Stadt liegt am Meer und ist ein beliebtes Touristenziel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Strände vor den Toren Barcelonas erstrecken sich über rund vier Kilometer.

Einer der vielen Sehenswürdigkeiten ist das olympische Dorf in Barcelona. Das olympische Dorf stammt von den olypischen Sommerspielen im Jahre 1992 und verteilt sich auf fünf verschiedene Standorte. Zwe der fünf Teile des olympischen Dorfes lagen mehr als 100 Kilometer vom Barceloner Stadtzentrum entfernt. Das gesamte Gelände des olympischen Dorfes ist 72ha groß und konnte bis zu 14.000 Leute beherbergen. Das gesamte Projekt kostete dem Ausrichterland Spanien rund 850 Millionen US Dollar.

Das Gebiet des olympischen Dorfes war vorher eine Hafen- und Industriezone. Heute wird das Gelände für Wohnkomplexe und Bürogebäude genutzt. Über 5000 Bewohnern bietet das ehemalige Gelände der olympischen Spiele 1992 heute platz zum wohnen. Bereits im Jahre 1990, also weit vor den olympischen Speielen in Spanien wurde ein Großteil der Wohnungen wieder zum Verkauf angeboten. Die Wohnungen wurden durch ein Förderprogramm besonders kranken und behinderten Menschen zugewiesen. Die Straße dazu lautet: Avinguda del Marqués de Comilla.

Rückstände des olympischen Dorfes sind nur noch vereinzelt erhalten und können heute jederzeit bequem mit den örtlichen Verkehrsmitteln in Barcelona erreicht und besichtigt werden.

Die olympischen Spiele 1992 hauchten Barcelona und seiner Umgebung einen frischen Atem ein und verändert die Stadt nachweislich. Das Olympiastadion als Teil des olympischen Dorfes ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert und befindet sich auf dem Berg Montjuic. Das eindrucksvolle Monument, welches die olympische Fackel darstellt befindet sich ebenfalls auf dem Berg. Weiterhin sind auf dem Berg Montjuic einige ansehnliche Museen und der botanische Garten zu besichtigen.

Weitere Informationen zum olympischen Dorf in Barcelona findet Ihr hier.

Die Hafenseilbahn von Barcelona

Barcelonas Hafenseilbahn führt vom Hügel Montjuic mit seiner Station Miramar über den Torre Jaume I, bis zum Torre Sant Sebastià, wobei sie den Port Vell genannten alten Hafen überquert.

Die Hafenseilbahn war ursprünglich für die Weltausstellung 1929 gedacht, wurde aufgrund falscher Einschätzungen des Projektumfangs erst im Jahre 1931 fertiggestellt. Gebaut wurde die Bahn von der Firma Adolf Bleichert & Co., welche sich zu jener Zeit einen Namen mit der spektakulären Zugspitzbahn gemacht hatte.

Wirtschaftlichen Erfolg hatte die Bahn jedoch, bedingt durch die Weltwirtschaftskrise sowie den spanischen Bürgerkrieg, nie. Durch Zerstörungen während des Krieges blieben nach dessen Ende nur noch 2 intakte Gondeln und die Stahlgerippe der Türme übrig. Um diese vor dem Abriss zu retten gründete daraufhin der Projektleiter von Bleichert & Co, Friedrich Gründel, die Teleféricos de Barcelona S.A. und restaurierte die Bahn. Nach dessen Tod verschlechterte sich der Zustand der Seilbahn, so dass diese im Jahre 1995 geschlossen und 1996 erneut saniert wurde. Seit dem Jahr 2000 ist sie wieder in Betrieb und seitdem eine der Attraktionen im „neuen“ alten Hafen rund um das World Trade Center. Das liegt nicht zuletzt an der Aussichtsplattform die auf dem 119m hohen Torre Jaume I untergebracht ist sowie dem Restaurant im 86m hohen Torre Sant Sebastià.

Die Seilbahn fährt täglich von 11:00 bis 17:30 im 15 Minuten-Takt, schließt jedoch von 14:00 bis 15:00 Uhr in den Wintermonaten (November bis März). Eine Fahrt kostet 9€, eine Rundfahrt 12.50€ für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.

Erreichen kann man die Hafenseilbahn mit der gelben Linie L4 von der Metro-Station Barceloneta in 15 Minuten zu Fuß.
Folgen Sie, wenn Sie aus der Station kommen, einfach dem Passeig de Joan Borbó in Richtung Hafen.

Katalonien

katalonien flagge

Spanien gehört seit der Erfindung des Tourismus zu den beliebtesten Urlaubsländern in Europa. Sonnengarantie, Strand und gutes Essen, vor allem guter Wein, sind einfach zu verlockend und garantieren, für die schönste Zeit des Jahres das Beste für sich herausholen zu können.

Wer die Balearen und die Kanaren schon kennt oder lieber statt mit dem Flugzeug mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil anreist, der wird sicherlich mit dem spanischen Festland vorlieb nehmen. Nach der
Durchquerung von Frankreich und der Überquerung der Pryenäen landen Sie somit direkt in Katalonien. Nur für die Durchreise? Weit gefehlt! Sicherlich nehmen einige gern eine noch längere Anfahrt bis nach Valencia oder gar Andalusien auf sich, doch in Katalonien finden Sie bereits alles, was Sie für einen gelungenen Spanien-Urlaub benötigen:

Die Natur und Landschaft hat viel Abwechslung zu bieten. Wir finden hier einen 800 Kilometer langen Küstenstreifen vor, der im Norden eher schroffe und steile Felsen, im Süden aber lange Sandstrände zu bieten hat. Dahinter im Binnenland erstreckt sich eine große Ebene, die den Blick auf die Berge der Pyrenäen frei gibt.

Wer einen Tag in den Bergen klettern oder eine Mehrtages-Wandertour im Gebirge machen möchte, findet hier also genau das was er sucht. Die Ebene, bzw. die zentralkatalanische Senke ist dagegen besonders gut zum Radfahren geeignet. Die Küstenlinie hat zwar auch hier und da ein paar Erhebungen, alles in allem eignet sie sich jedoch ebenfalls gut zum Radeln, wenn man in Kauf nimmt, daß hier leider so gut wie gar keine Radwege vorhanden sind und Autos in den kurvigen Serpentinen beim Überholen mitunter recht scharf
überholen müssen.

Besonders sehenswert ist die Hauptstadt Kataloniens, Barcelona. Hier gibt es weltberühmte Sehenswürdigkeiten zu sehen, die Sie auf keinen Fall verpassen sollten. Ein Besuch der unvollendeten Kathedrale „La Sagrada Familia“ ist ebenso ein Muß, wie ein Gang über den Ramblas, die Flaniermeile Barcelonas.

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Die Sagrada Família

Dass römisch katholische Kirchen nicht immer alt sein müssen, zeigen in Spanien zahlreiche Beispiele. Die Kirche San Juan Bautista in Arucas auf Gran Canaria wurde beispielsweise von 1904 bis 1917 erbaut, die Kirche Sagrada Família in Barcelona ist bis heute nicht fertig. Und das obwohl mit dem Bau schon 1882 begonnen wurde und nach wie vor an ihr gearbeitet wird. Man schätzt, dass die Arbeiten 2026 abgeschlossen sein werden.

Die Sagrada Família deren vollständige katalanische Bezeichnung „Temple Expiatori de la Sagrada Família“ lautet, übersetzt in etwa „Sühnekirche der Heiligen Familie“, wurde von Antoni Gaudí im neukatalanischen Stil entworfen. Die UNESCO hat bereits Teile von ihr, die Geburtsfassade, die Apsisfassade und die Krypta, in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen, am 7.11.2010 wurde sie von Papst Benedikt XVI. geweiht und hat seitdem den Status einer päpstlichen Basilica minor.

Planung und Bau der Kirche liefen nicht immer ganz problemlos ab. Die Idee für den Bau eines solchen Gotteshauses kam von einem Buchhändler und Autor namens Josep Maria Bocabella. Er gründete 1866 die „Associación Espiritual de Devotos de San José“ und beschloss 1874 selber für den Bau einer großen Kirche nach italienischem Vorbild zu sorgen.

1881 konnte der Verein den Bauplatz erwerben, der Architekt der Diözese, Francesc de Paula del Villar übernahm die Planung des Gebäudes. Er lehnte die Idee einer Replik der Basilika von Loreto in Italien ab und schlug einen eher schlichten neuromanisch-neugotischen Bau vor.

Am 19.03.1882 erfolgte die Grundsteinlegung, der spätere Architekt Antoni Gaudí war dabei anwesend, allerdings noch nicht direkt am Bau beteiligt. Durch ein Zerwürfnis zwischen dem Bauherren und del Villar änderte sich dies jedoch und Antoni Gaudí sollte die Arbeiten weiterführen.

Während er die Krypta noch weitgehend nach den alten Plänen fertigstellte, begann er gleich danach die Entwürfe grundlegend zu überarbeiten. 1885 legte er ein völlig neues Konzept mit den heutigen 18 Türmen vor. Kurz danach versetzte eine besonders große Spende die Bauherren in die Lage, den Plan noch einmal wesentlich zu vergrößern. Bei diesem Entwurf blieb es bis Heute weitgehend, die Ausgestaltung der Details änderte sich allerdings noch des öfteren.

Der Termin der Fertigstellung verzögerte sich deshalb immer weiter, Gaudí hat bis zu seinem Tod 1926 insgesamt 43 Jahre daran gearbeitet. Durch den spanischen Bürgerkrieg gab es dann weitere Verzögerungen, da die Pläne und Modelle beschädigt wurden und erst rekonstruiert werden mussten. 1950 ging es dann weiter, mit den Architekten Francesc Quintana, Isidre Puig Boada und Lluís Gari, die versuchten, Gaudís Entwürfe weitgehend weiterzuführen. Es bleibt also spannend und ob der geplante Fertigstellungstermin eingehalten werden kann, muss sich erst noch zeigen.

Barcelona – Eine Stadt mit vielen Gesichtern

Barcelona ist sicherlich eine der Weltstädte schlecht hin und begeistert seine Besucher immer wieder mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Für jeden Touristen der sich dazu entschließt diese Stadt Spaniens einmal zu besuchen, hält Barcelona zahlreiche Besonderheiten auf Lager.

Was gibt es zu sehen?

Die Stadt im Norden Spaniens begeistert immer wieder durch ihre zahlreichen Kunst- und Bauwerke. Jeder Mensch, der sich ein wenig für die architektonischen und künstlerischen Highlights der Stadt begeistern kann, hält diese vielseitige Unternehmungsmögichkeiten bereit. Hierzu zählen unter anderem die verschiedenen Kathedralen und Museen, aber auch die kunterbunten Innenstädte, welche durch einen besonderen Charme hervorstechen.

Doch auch für Jene, die kein Fan von Kunst und Architektur sind, gibt es die unterschiedlichsten Unternehmungsmöglichkeiten, wie beispielsweise ein Besuch in den Shoppingcentren der Stadt. Hier finden sich die verschiedensten Angebote für Groß und Klein, welche sicherlich jeden Kunden auch im Heimatland noch begeistern werden. Nicht nur regionale Besonderheiten lassen sich hier ergattern, sondern auch unterschiedliche Accessoires und Kleidungsstücke, welche auf dem heimischen Markt weit aus teurer vertrieben werden. Schnäppchenjäger finden hier eine riesige Auswahl.

Und auch für die Touristen, welche sich einen gemütlichen Urlaub machen möchten, bietet die Stadt ein volles Repertoire an Unternehmungsmöglichkeiten. Kleine Parks zum Beispiel locken zu einem gemütlichen Spaziergang und bieten zusätzliche Sitzgelegenheiten um die Sonne Spaniens einfach nur einmal einen Moment lang zu genießen.

Und auch die Strandnähe sollte keinesfalls außer Acht gelassen werden, denn das Meer ist für die meisten Touristen einer der wichtigsten Faktoren. Die tägliche Sonne zu spüren und dabei das Rauschen des Meeres zu genießen ist für einen Barcelona Urlauber eine Selbstverständlichkeit.

Auch für die lieben Kleinen gibt es viele Möglichkeiten einen wunderschönen Tag mit der Familie zu verbringen. So lockt beipielsweise das Aquarium von Barcelona jährlich viele tausende Besucher an und verschönert diesen einen Tag mit seinen unterschiedlichen Meeresbewohnern. Hier kann die Ganze Familie miteinander abtauchen und einen Tag gemeinsam genießen.

Barcelona ist definitiv eine vielseitige Stadt, welche ihren Touristen immer wieder neue Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten anbietet. Die Mischung aus Kunst, Kultur und Moderne ist es, welche immer wieder für Begeisterung sorgt. In Barcelona lernt man nicht nur Spanien in seiner ursprünglichen Form kennen, sondern findet es gleichzeitig in Verbindung mit einem gewissen freundlichen Charme.

Die Stadt mit ihren unterschiedlichen Fassaden und Gesichtern macht es ihren Besuchern keinesfalls einfach die Heimreise erneut anzutreten und sich von dem gastfreundlichen Land und seinen Unternehmungsmöglichkeiten zu verabschieden und zu trennen.

FC Barcelona – Real Madrid: die Historie der Duelle

Kein Duell im Fußball ist so spannend wie jenes zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid. Neben den bereits 242 absolvierten Spielen werden in den nächsten Wochen weitere folgen. Das Aufeinandertreffen der beiden teuersten Mannschaften der Welt wird als „El Clásico“ bezeichnet und ist seit je her elektrisierend.

Angefangen hat alles am 13. Mai 1902 bei der Begegnung im Zuge des „Copa de la Coronació“, bei dem der FC Barcelona auswärts 3:1 gegen Real Madrid (damals Madrid Foot-Ball Club) gewann. Nicht nur wirtschaftliche und geographische Rivalität prägen diese Spiele, sondern auch kulturelle und politische Gegensätze. 1916 sorgte das Aufeinandertreffen im Pokalwettbewerb für reichlich Spannung, aufgrund der mehrmaligen Wiederholungsspiele und der anknüpfenden Niederlage Barcas. Der bislang höchste Ligaspielsieg der Madrilenen mit 8:2 fand im Jahre 1935 statt.

Die Zeit des Spanischen Bürgerkrieges ließ aufgrund der politischen Gegensätze und vieler polemischer Bewegungen das rivalisierende Verhalten entfachen. Besonders Barca als katalonischer Verein wurde zu einem Symbol für den Protest gegen Franco und dessen Zentralregierung, gleichzeitig betrachtete sich Real stets als unpolitischen Fußballverein. Hauptsächlich das Pokalrückspiel im Juni 1943 und der Spieler Di Stéfano sorgten für viel Aufregung. 1953 kam es trotz Unterschrift des Argentiniers bei Barcelona zu einem anhaltenden Transferstreit mit Real. Als der spanische Fußballverband entschied, dass der Spieler je zwei Jahre für beide Vereine spielen solle, verzichtete der Klubpräsident der Katalanen auf die Verpflichtung. Über dessen Gründe gibt es viele Gerüchte: neben freiwilligem Verzicht oder dem Einwirken Francos, gibt es die Theorie, dass in vorrangegangen Freundschaftsspielen Di Stéfano schlechte Leistungen gezeigt hätte, um den FC Barcelona absichtlich zu täuschen.

Auch in den nachfolgenden Jahren sollten weitere Auseinandersetzungen folgen. 1963 feierte Real mit 1:5 den höchsten Auswärtssieg in der Historie. Knapp 11 Jahre später bekam Barca die Chance auf eine Revanche mit einem 0:5 Sieg im Santiago-Bernabéu-Stadion durch Johan Cruyff. Dies war nicht nur die höchste Heimniederlage der Königlichen, Anhänger der Widerstandsbewegung sahen den Sieg als Symbol für das Sterben des Franco-Regimes. Ein weiteres bekanntes El Clásico war das Zurückkehren des ehemaligen Mannschaftskapitäns Luis Figo in den Reihen von Real nach Camp Nou. Zwar war das Spiel weniger spektakulär, wohl aber der Wurf eines Schweinekopfes. Weder Fans noch Verein verziehen ihm den Wechsel. Unvergesslich bleibt auch das Spiel in dem Ronaldinho – als einziger Spieler neben Maradona – im November 2005 nach einem 0:3 mit stehenden Ovationen vom Madrider Publikum bedacht wurde.

Fünf Jahre später fand das erste Clásico zwischen den jetzigen Trainern José Mourinho und Josep Guardiola statt, bei dem Barcelona die Königlichen mit einem 5:0 Sieg abservierte. Das Rückspiel endete mit 1:1. Im jüngsten Pokalfinale gelang es Real mit 1:0 nach vielen Jahren den Pokal in die Hauptstadt zu holen. Die nun kommenden Champions-League Spiele vollenden den Super-Clásico dieser Saison. Statistisch gesehen ist Real überlegen, jedoch gelang es ihnen in den letzten Jahren immer weniger die Konkurrenz aus Barcelona zu schlagen. Es ist und bleibt ein spannendes Spiel, besonders da es ein Zusammentreffen in der Champions-League noch nie gegeben hat.

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Barcelona bei einer Kreuzfahrt entdecken

Es gibt Menschen, die möchten nicht ihren gesamten Urlaub an einem Fleck verbringen. Auf Kreuzfahrten bereisen sie daher lieber ein ganzes Gebiet wie das Mittelmeer oder die skandinavischen Länder. Wer bei einer Schiffsreise Mittelmeer und Anrainerstaaten besucht, wird auch mindestens einmal Halt in Spanien machen. Barcelona als pulsierende Metropole, die durch ihre Lage direkt am Mittelmeer besticht, steht da ganz oben auf der Liste der Destinationen.

Die Lage am Meer verheißt, dass man sich nach einem ausgiebigen Stadtbummel den Straßenstaub direkt im Meer abwaschen kann oder einfach etwas in einem Cafe im Hafen relaxt und dabei einen tollen Ausblick auf die umherkreuzenden Schiffe hat. Hier gibt es übrigens auch eine Hafenseilbahn, aus der man einen spektakulären Blick auf die Stadt hat. Auch der mit dem olympischen Dorf angelegte Yachthafen im Süden der Stadt ist ein attraktives Ausflugsziel und verfügt über zahlreiche Bars und Terrassenlokale, die einen Besuch wert sind. Die katalanische Hauptstadt hat eine Menge Kultur zu bieten, sowohl im künstlerischen wie auch im kulinarischen Sinne. Vielleicht haben Sie mit Ihrem Reisetermin Glück und erreichen Barcelona an einem Festtag, denn dann könnten Sie das Entstehen eines Castells beobachten. Castells sind architektonische Meisterwerke, jedoch nicht aus Stein, sondern aus Menschen. Verschiedene Mannschaften treten gegeneinander an, um die höchste Menschenpyramide zu errichten. Diese kann bis zu 10 Stockwerken hoch in den Himmel wachsen. Den Abschluss bildet ein möglichst leichtes Mitglied, weshalb Kinder dort häufig mit von der Partie sind.

Aber auch an normalen Tagen wird Barcelona sicher nicht langweilig. Schließlich wartet noch die Einkaufsmeile La Rambla, die berühmte Sagrada Familia oder der bunte Markt Mercat de la Boqueria, wo man ein paar leckere Meeresfrüchte kaufen kann. Und wenn man zurück an Bord von seiner Außenkabine Spanien verschwinden sieht, bleiben einem die Erinnerungen an einen tollen Tag in einer quirligen Metropole.

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