Spanische Dialekte

Spanien ist ein Land, das durch eine enorme Sprachvielfalt geprägt ist. Neben der „lengua oficial“ gibt es noch die sogenannten „lenguas cooficiales“. In der katalanischen Region ist das „catalan“ zum Beispiel die „lengua oficial“ und das „castellano“ die „lengua cooficial“. Neben Katalonien besitzen auch das Baskenland und Galizien eine präferierte Amtssprache. Die Sprache „Gallego“ und „Vasco“ sind allerdings nicht so weit verbreitet wie das „Catalan“. Das „Catalan“ ist hauptansässig in Barcelona und reicht von dort aus bis nach Valencia und auf die Balearen. So sind Erasmusstudenten die in die katalanischen Regionen gehen gezwungen, neben dem „castellano“ auch das „catalan“ zu lernen. Die „lenguas cooficiales“ unterscheiden sich enorm von dem ursprünglichen Spanisch und sind aus diesem Grund als eigenständige Sprachen anzusehen.

Weitere Dialekte in Spanien

Neben der Sprachvielfalt bietet Spanien auch eine enorme Dichte an verschiedenen Dialekten. Die Dialekte lassen die Betonung und die Vokabeln oft unterschiedlich wirken. Die spanischen Dialekte in Andalusien und auf den Kanaren sind dem gesprochenen Spanisch in Lateinamerika und der Karibik ähnlich. Der Dialekt in Andalusien ist der am weitesten verbreiteste und markanteste Dialekt in Spanien. Die Andalusier lassen oft den Laut „s“ weg, was oft zu Verwirrung führt. Doch nach einer Zeit in der Region gewöhnt sich jeder Sprecher an die verschiedene Ausdrucksweise.

Der Madrider Dialekt

Der Dialekt, den jeder kennt ist der „Madrileno“. Der Dialekt steht für das Verbindungsstücl zwischen dem südlichen, andalusischen Dialekt und dem im Norden gebrauchten Dialekt. Die verschiedenen Dialekte lassen das Land sehr interessant für Sprachinteressierte werden und sind ein Teil der Kultur.

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