Monat: Juni 2011

Die Castellers von Barcelona

Die katalanische Tradition der Castellers geht zurück bis auf das 18. Jahrhundert. In der spanischen Stadt Valls, ca. 40 km westlich der Stadt Barcelona, fingen die Bewohner an diese Castells zu bauen. Castell ist der katalanische Begriff für Burg. Bei einem Castell werden Türme aus Menschen in die Höhe gebaut. Nach und nach hat sich das Turmbauen zu sportlichen Wettkämpfen entwickelt. 1969 wurde der erste Casteller Verein in Barcelona gegründet. Gruppen treten gegeneinander an und versuchen sich immer wieder zu übertreffen und noch höher zu bauen.

Der Aufbau der Castellers

Ein Castell besteht jedes Mal aus drei Teilen. Zuerst kommt die „Pinya“, ein breiter Ring aus Menschen, der als Fundament und zum Schutz beim Zusammenbruch dient. Auf die „Pinya“ folgen weitere Etagen, sogenannte „Manilles“. Dann folgt der Stamm, der „Tronc“ der aus 9 Personen besteht. Um den zu erreichen müssen die Castellers von unten über ihre Kollegen hoch zum Turm klettern. Manche Vereine haben auch eine ganz besondere Art den Stamm zu bauen. Sie bauen ihn zuerst und er wird dann Etage für Etage mit hoch gehoben. Oft sieht man kleine Mädchen „Anxenta“ ganz hoch oben als Spitze „Pom de Dald“ stehen, weil sie besonders leicht sind. Sobald die „Anxenta“ an ihrem Platz ist, ist der Höhepunkt des Spektakels erreicht.

Der Abbau der Catellers

Genau so schwierig wie der lang einstudierte und genau festgelegte Aufbau, ist dann der Abbau des Castells. Es kann zu schweren Verletzungen kommen, wenn so ein Castell zusammen stürzt. Nach und nach klettert einer nach dem anderen vorsichtig herunter, damit der Turm nicht zusammen bricht. Natürlich passiert es immer mal wieder, das ein Turm fällt, das nennt sich dann „Kleinholz machen“ „fer lenna“. Auch das Fallen wird gezielt trainiert und einstudiert um Verletzungen zu vermeiden.

Musik

Wie auch die farbenprächtigen Uniformen, gehört die Musik zum Castellbau. Eine Melodie „Toc de Castells“, die auf einer traditionellen Schnabelflöte gespielt wird, gibt die einzelnen Schritte des Auf- bzw Abbaus an. Jeder Schritt dabei hat eine andere Melodie.

Saison der Castellers ist von Juni bis November, sie sind auf vielen großen Festen zu sehen. Auch außerhalb der Saison können sie den Castellers in einer Sporthalle beim Training zusehen. Das kann man z.B. hier nachsehen.

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Casa Milá

Das Casa Milá befindet sich in Barcelona im Passeig de Grácia direkt an der Kreuzung zur Carrer de Provença, so dass es leicht zu finden ist. Gebaut wurde dieses historische Bauwerk von dem Architekten Antoni Gaudi und bis zur Fertigstellung dauerte es ganze 4 Jahre, von 1906 bis 1910. Das besondere an diesem Bauwerk ist, dass durch die individuell veränderbaren Wände Klimaanlangen gänzlich überflüssig sind. Ebenfalls gleich mit im Bauwerk enthalten ist auch eine Tiefgarage mit ausreichend Platz für mehrere Autos. Das Gebäude wurde aus einer Beton- Eisen- Konstruktion hergestellt, wo die Säulen das Gewicht vollkommen alleine tragen und ist somit sehr massiv erbaut worden auch ohne tragende Wände und sonstige Stützen. Und vor den Fenstern befinden sich Gitter die absolute Unikate sind und extra für das Casa Milá angefertigt wurden.

Casa Mila

Von weitem sieht das Casa Milá sehr eindrucksvoll durch seine vielen Vorsprünge an der Fassade aus, so dass es Besucher sofort in seinen Bann zieht und neugierig auf das Innere des Gebäudes macht. Ebenfalls baute Gaudi drei Innenhöfe, wovon einer ein rundes Aussehen besitzt und zwei elliptisch angelegt wurden, die Innenhöfe dienten Gaudi dazu das Gebäude mit ausreichend Tageslicht und frischer Luft zu versorgen. Inzwischen wurde das Casa Milá zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt und die Sparkasse in Barcelona nutzt die Wohnungen für Ausstellungen. Ebenfalls befinden sich in einer Wohnung im 6. Obergeschoss noch viele Einrichtungsmöbel von damals aus den zwanziger Jahren, die sehr gut erhalten sind. Die Ausstellungen, sowie auch das Obergeschoss können besichtigt werden, unter anderem kann man als Besucher aber auch einen Einblick in die Werke von Gaudi nehmen und dessen Belüftungsschächte, sowie ebenfalls seine Treppen mit Wasserspeichern im Casa Milá bewundern.

Mercat de la Boqueria

Das Mercat de la Boqueria liegt in Barcelona direkt an der Rambla St. Josep und ist eine überdachte Markthalle in der allerlei Waren angeboten werden. Unter anderem lassen sich dort zum Beispiel Süßigkeiten, Käse, Honig, Öle, Obst, Gemüse und Fleisch finden die dort unzählig angeboten werden zu günstigen Preisen. Bei einem Besuch des Mercat de la Boqueria werden Sie erstaunt sein, wie viele Gerüche sich auf einem Markt miteinander vermischen können. Die Waren werden gekonnt farbenfroh nebeneinander angeordnet, so dass man gleich einen besseren Überblick über diese bekommt.

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In der Mitte des Marktes befindet sich ein Rondell, in dem sich noch viele unterschiedlich lebende Meerestiere befinden. Ebenfalls besonders am Mercat de la Boqueria ist, dass man vor dem Kauf der Waren erst mal eine Kostprobe nehmen darf und sich dann für oder gegen einen Kauf entscheiden kann. Auch können Sie an vielen Markständen gleich das Mittagessen bei Bedarf einnehmen, so dass Sie es nicht ewig weit in Ihre Unterkunft tragen müssen und es dort dann vielleicht schon kalt ist. Der Mercat de la Boqueria besitzt auch schon eine lange Tradition, denn das erste Mal wurde er im 18. Jahrhundert mit anderen Märkten zusammen gelegt, bis dann 1826 Marktregeln erlassen worden sind. Seit Oktober 1826 besteht der heutige Markt nun, nachdem aber 1835 das Viertel abgerissen wurde, wurde dann 1836 die überdachte Markthalle gebaut. Natürlich ist die Markthalle heute nicht mehr vergleichbar mit der von damals, denn inzwischen besitzt sie ein Metalldach und wurde um einiges erweitert, um den Markt um ein vielfaches vergrößern zu können. Gerade aber auch durch dieses Metalldach wurde das Mercat de la Boqueria in Barcelona eine touristische Sehenswürdigkeit, was sie auch heute noch geblieben ist.

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Ozeanarium

Das Ozeanarium in Barcelona liegt in der Moll d´Espanya del Port Vell Straße und ist eines der größten und bedeutendsten Aquarien der ganzen Welt, so dass es auch schon von weitem gut erkennbar ist. Dort sind ungefähr bis zu 10.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten beheimatet die aus allen Meeren kommen und es werden stetig mehr. Das Ozeanarium besteht aus nachgebauten Korallenriffen, Biotopen und Tiefseeszenarien, so dass die Tiere sich ganz wie zu Hause fühlen können. Aber nicht nur das ist für Sie als Besucher eine Sehenswürdigkeit, sondern auch der 80 Meter lange Acryltunnel durch den Sie das Ozeanarium unterqueren können, denn von dem Acryltunnel kann man dann das Leben der Meeresbewohner, wie den Haifischen, oberhalb im Becken beobachten und bewundern. An jedem der Becken befinden sich außerdem Tafeln auf denen die verschiedenen Pflanzen und Tiere erklärt werden, so dass Sie immer genau wissen welches Tier Sie gerade vor sich haben.

Ozeanarium: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Geöffnet hat das Ozeanarium in Barcelona von Juni bis September und der Eintrittspreis beträgt nur 13,50 Euro. Für all das was Sie dort zu sehen bekommen ist der Eintrittspreis sehr günstig und das Ozeanarium ist auf jeden Fall eine absolute Sehenswürdigkeit. Sie dürfen auch bei Ihren Rundgängen Fotos als Erinnerungen machen, so dass Sie dieses Erlebnis nie vergessen werden.

Anreise

Anreisen kann man zu dem Ozeanarium in Barcelona auch ganz einfach und bequem mit der U- Bahn über die Metrostation mit der Linie 4, dessen Station gar nicht so weit entfernt ist. Natürlich ist aber auch eine Anreise mit dem eigenen Auto möglich und es sind genügend Parkplätze vor dem Ozeanarium vorhanden, damit Sie ihr Auto nicht weiter weg vom Aquarium parken müssen.

Sehenswürdigkeiten in Barcelona 2011

Barcelona ist die kulturelle Millionenstadt Spaniens und Urlaubsziel unzähliger Touristen aus aller Welt. Zurecht, da die Metropole im Nordosten des Landes mit seinem mediterranen Klima, vieler umliegender Urlaubsorte, wie Llorret de Mar, Tarragona, Salou oder Sidges alleine schon bezüglich seiner Lage einiges zu bieten hat. Aber auch der riesige Hafen in Barcelona, von dem aus man übrigens in nur ein paar Stunden Fahrzeit sowohl nach Mallorca als auch nach Ibiza gelangt, ist durchaus einen Besuch wert. Des Weiteren darf ein Barcelona Tourist und Shopping-Liebhaber unter keinen Umständen die weltbekannte Einkaufsstraße La Rambla verpassen. Diese Flaniermeile ist 1,2 Kilometer lang und endet direkt am Meer bei der historischen Kolumbussäule.

Im Norden der La Rambla befindet sich Barri Gòtic, das gotische Viertel der Stadt. Ein weiteres Highlight ist die von Antoni Gaudí erbaute Gartenstadt Park Güell, in dem viele Künstler anzutreffen sind. Benannt ist der Park nach Gaudis Freund Eusebi Güell i Bacigalupi, der ihn 1900 mit dem Projekt beauftragte. Als nächstes Meisterwerk Gaudis wäre die Sagrada Familia aufzuführen, deren Türme fast 120 Meter hoch sind. Ähnlich wie die Oper in Sydney, welche wie hier zu lesen ist die bekannteste Sehenswürdigkeit in Australien darstellt, sind die spindelartigen Türme das Wahrzeichen Barcelonas und somit auch eine der meist besuchten Attraktionen. Nicht weit hiervon entfernt liegt das größte Fußballstadion Europas, in dem eine der weltbesten Mannschaften seine Heimspiele bestreitet, der FC Barcelona. Das fast 100.000 Besucher fassende Camp Nou wurde am 24. September 1957 eröffnet und kann täglich besichtigt werden. Aber auch das Castell de Montjuïc, welches auf dem Berg Montjuïc errichtet wurde und sogar per Seilbahn zu erreichen ist, sollte unbedingt besichtigt werden. Von hier aus hat man eine sagenhafte Aussicht über die Stadt und den Hafen.

La Rambla in Barcelona

Falls Sie einen Urlaub in Spanien geplant und Ihre Organisation noch nicht ganz abgeschlossen haben, sollten Sie einen Aufenthalt in Barcelona in Erwägung ziehen. Diese Großstadt im Nordosten des Landes hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die Ihnen den Urlaub garantiert versüßen werden.

Zum Flanieren: la Rambla

La Rambla ist die berühmteste Flaniermeile der katalanischen Hauptstadt – Barcelona. Millionen von Touristen finden sich immer wieder dort ein, um eine ausgiebige Shopping-Tour zu machen oder um sich ein leckeres Essen in einem der unzähligen Restaurants schmecken zu lassen. In dieser Straße ist immer eine Menge los, so dass Sie mit Sicherheit nicht die Spur von Langeweile empfinden werden. Ruhe ist dort ein absolutes Fremdwort.

La Rambla befindet sich mitten im Stadtzentrum Barcelonas zwischen der Plaça de Catalunya und dem Hafen. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren in diesem Stadtteil sehr regelmäßig, so dass Sie die Straße problemlos erreichen und auch von dort aus ohne Schwierigkeiten wieder zu Ihrer Unterkunft finden.

Die Geschichte von La Rambla reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Damals war der Verlauf des Flussbetts des Malla entlang der heutigen La Rambla zu sehen. In diesem Flussbett wurden große Wassermengen nach starken Regenfällen abgeführt. Daraufhin wurde eine große Fläche frei geschaufelt, auf welcher im Laufe der Jahre viele Klöster erbaut wurden. 1835 kam es zu Unruhen, und infolgedessen verbrannte man die Klöster. Im Anschluss kam es zu einer Desamortisation mit Auflösung der Kirchengüter. Daraufhin änderte sich so einiges in der Optik von La Rambla. Es wurden mehrere Bauwerke errichtet, die es heute noch gibt. 1859 erfolgte die Bepflanzung der Straße mit Platanen und ein Jahr später die Einweihung des Brunnens Font de Canaletes.

Sie sollten es sich nicht nehmen lassen, zumindest einmal entlang der La Rambla zu laufen. Schließlich gibt es dort nicht nur Cafés, Restaurants und Einkaufspassagen. Interessante Bauwerke wie die Kolumbussäule oder das Gran Teatre del Lice sind auf jeden Fall sehenswert und sollten bei einem Besuch in Barcelona auf dem Ausflugsprogramm stehen.

La Catedral – gothische Kathedrale in Barcelona

Die Kathedrale von Barcelona „La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia“ ist ein unbedingtes Muss für jeden Barcelona-Touristen. Sie überthront mit Ihren Türmen die Altstadt und befindet sich am Place de la Seu, unmittelbar in deren Zentrum. Beeindruckend ist die lange Geschichte, auf die diese prachtvolle, im gotischen Stil erbaute Kirche zurückblicken kann. Schon in vorchristlicher Zeit befand sich an dieser Stelle ein römischer Tempel, dem nach der Christianisierung eine katholische Basilika folgte, welche jedoch im 10. Jahrhundert von den Mauren zerstört wurde. Der Baubeginn des heutigen Gotteshauses erfolgte im Mai 1298 und zog sich bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts hin. Die wunderbare, eindrucksvolle Fassade der Kathedrale wurde sogar erst im 20. Jahrhundert erstellt.

Der Innenraum dieser monumentalen Kirche, mit seinen drei Schiffen und dem sich im Mittelschiff befindlichen Chorgestühl, lässt keinen Besucher kalt. 83 m lang und 25 m hoch sind die Ausmaße. In den Seitenschiffen befinden sich kleine, wunderschön gestaltete Kapellen, in denen man Ruhe und Andacht verspürt. Der Kreuzgang, der Garten und der Anblick des gotischen Brunnens, laden zum Innehalten und Entspannen ein, soweit die Gänse es erlauben. Welche Gänse? Nun, die Gänse, welche schon während der Zeit des Mittelalters die Kunstschätze der Kathedrale bewachten, in dem sie mit ihrem Geschnatter jeden Eindringling entlarvten und verscheuchten. Diese Tradition wird bis in heute Zeit beibehalten, doch wird der Domschatz heute selbstverständlich mit allen modernen Sicherheitsvorkehrungen zusätzlich gesichert.

Wer eine Besichtigung plant, kann dies in der Zeit von Montag bis Samstag von 13.15 – 16.30 Uhr, und Sonntags von 14.00 – 17.15 tun. Der Eintrittspreis einer Tageskarte liegt bei 4,00 Euro pro Person, Gruppenpreis ist ermäßigt. Für die Besichtigung von Chor und Kapitalsaal, werden mitunter zusätzlich 1,00 bis 2,00 Euro erhoben. Weitere Infos zur Kathedrale in Barcelona findet Ihr auch bei Wikipedia.

FC Barcelona: das Stadion und das Museum

Der FC Barcelona, ist eine der Attraktionen Barcelonas, aber nicht nur bei den Einheimischen, ist der FC Barcelona eine Attraktion. Der Verein ist weltweit sehr bekannt und auch sehr beliebt. Den FC Barcelona, kurz Barca genannt, den man hauptsächlich vom Fußball kennt. Die Katalanen sind eines der besten Teams der Welt, und nicht nur das, sie besitzen auch eines der modernsten und größten Stadien der Welt, das Camp Nou.

Das Camp Nou Stadion wurde im September 1957 eröffnet, und besitzt eine Zuschauer Kapazität von circa 100 000 Menschen. Die Plätze sind bei jedem Spiel voll belegt, das zeigt die Leidenschaft für diesen Club. Bei der Stadion Tour bekommen Sie die einmalige Gelegenheit, Spielerbänke, VIP Bereiche, Spieler Umkleidekabinen aus der Nähe zu betrachten zu können und Sie gehen durch den berühmten Tunnel.

Camp Nou – Museum

Das Camp Nou Museum des FC Barcelona wurde 1984 gebaut und eröffnet, und im Jahr 2010 wurde es komplett modernisiert und es wird zu einem Camp Nou Erlebnis. es waren bereits circa 20 000 Besucher hier, die das Museum bewundert haben. Zu sehen gibt es hier Geschichten, Erfolge und Musik, von allen Sportarten die beim Fc Barcelona vertreten sind. Betreten Sie das Museum, und bewundern Sie Bilder, Skulpturen usw. des Vorzeigeclubs dem FC Barcelona.

Die Öffnungszeiten für das FC Barcelona Museum: es ist das ganze Jahr über geöffnet und die Tour durch das Stadion Camp Nou ist bis eine Stunde vor Schließung des Museums möglich.

Der FC Barcelona ist kein normaler Club, sondern er ist ein Club der Spitzenlasse. Er hat die meisten Mitglieder weltweit; das größte Fußballmuseum und das Stadion ist eines der größten und modernsten weltweit.

Kommen und staunen Sie, mit der Metro erreichen Sie das Barca Wunder problemlos. Haltestelle ist Collblanc, nun sind es nur noch wenige Gehminuten bis zum Barca Gelände.

Park Güell

Der Park Güell in Barcelona ist eines der berühmtesten Bauwerke Spaniens.

Dank dem berühmten Architekten und Künstler Antonio Gaudi und seinem Auftraggeber, dem Industriellen Güell entstand an exponierter Stelle hoch über dem Stadtteil Garcia gelegen bereits zu Anfang des 20.Jahrhunderts dieses fantastische Werk, der Parc Güell.

Die Parkanlagen sind für den Besucher leicht erreichbar mit der U-Bahn Nr.3 – nicht nur zahlreiche Touisten finden sich darunter, auch viele Einheimische nutzen den Park – und einem kurzen Spaziergang von etwa 15 Minuten im Anschluss.

Wer allerdings gehbehindert ist , sollte den ansteigenden Weg nicht auf sich nehmen und lieber an der U-Bahn auf ein Taxi warten. Täglich ist der Park zu besichtigen, doch variieren die Öffnungszeiten fast monatlich, so öffnet er in den Monaten November bis Februar von 10- 18 Uhr, im März und Oktober von 10 -19 Uhr und im April und September von 10-20 Uhr. In den Sommermonaten dann sogar bis 21 Uhr.
Der Eintritt ist kostenlos.

Angekommen am Haupteingang mit seinen imposanten Pförtnerhäuschen und der geschwungenen Mauer erkennt man sogleich den berühmte Bauherrn, den mancher Barcelona-Besucher bereits kennengelernt hat durch seine verschiedenen Gebäuden wie das Casa Mila und die Sagrada Familia unten in der Stadt.

Am Eingang befindet sich auch ein kleiner Souvenirladen, doch oft wird er erst auf dem Rückweg beachtet,so überwältigend ist der Blick vom Eingang auf die gigantische Haupttreppe die sich -flankiert vom in der Sonne glänzenden Drachen – nach oben zu der eigentlichen Attraktion zieht.

Denn an überragender Stelle wurde eine farbenprächtige Terrasse gebaut, umrandet von unzähligen Bänken die zum Sitzen und Verweilen einladen. All das mit Ausblick auf die ganze Stadt. Abgelenkt wird der reizvolle Blick auf die Stadt mit Sicherheit durch die für Gaudi typische Umgebung mit geschwungenen Linien aus der Natur vermischt mit den farbenfroh glänzenden Mosaiken.Ein Traum!

Das olympische Dorf in Barcelona

Barcelona ist mit 1,6 Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt Spaniens und die Hauptstadt von Katalonien. Die Stadt liegt am Meer und ist ein beliebtes Touristenziel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Strände vor den Toren Barcelonas erstrecken sich über rund vier Kilometer.

Einer der vielen Sehenswürdigkeiten ist das olympische Dorf in Barcelona. Das olympische Dorf stammt von den olypischen Sommerspielen im Jahre 1992 und verteilt sich auf fünf verschiedene Standorte. Zwe der fünf Teile des olympischen Dorfes lagen mehr als 100 Kilometer vom Barceloner Stadtzentrum entfernt. Das gesamte Gelände des olympischen Dorfes ist 72ha groß und konnte bis zu 14.000 Leute beherbergen. Das gesamte Projekt kostete dem Ausrichterland Spanien rund 850 Millionen US Dollar.

Das Gebiet des olympischen Dorfes war vorher eine Hafen- und Industriezone. Heute wird das Gelände für Wohnkomplexe und Bürogebäude genutzt. Über 5000 Bewohnern bietet das ehemalige Gelände der olympischen Spiele 1992 heute platz zum wohnen. Bereits im Jahre 1990, also weit vor den olympischen Speielen in Spanien wurde ein Großteil der Wohnungen wieder zum Verkauf angeboten. Die Wohnungen wurden durch ein Förderprogramm besonders kranken und behinderten Menschen zugewiesen. Die Straße dazu lautet: Avinguda del Marqués de Comilla.

Rückstände des olympischen Dorfes sind nur noch vereinzelt erhalten und können heute jederzeit bequem mit den örtlichen Verkehrsmitteln in Barcelona erreicht und besichtigt werden.

Die olympischen Spiele 1992 hauchten Barcelona und seiner Umgebung einen frischen Atem ein und verändert die Stadt nachweislich. Das Olympiastadion als Teil des olympischen Dorfes ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert und befindet sich auf dem Berg Montjuic. Das eindrucksvolle Monument, welches die olympische Fackel darstellt befindet sich ebenfalls auf dem Berg. Weiterhin sind auf dem Berg Montjuic einige ansehnliche Museen und der botanische Garten zu besichtigen.

Weitere Informationen zum olympischen Dorf in Barcelona findet Ihr hier.